Pusteblume

Aktuelles aus dem Verein

22. Juni 2020

Christa Hackfort im Alter von 83 Jahren verstorben

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen müssen wir Abschied nehmen von Christa Hackfort, die letzte Woche im Alter von 83 Jahren, nach langer Krankheit verstorben ist.

Christa war 1999 Gründungsmitglied des Vereins und als Diplom-Psychologin viele Jahre maßgeblich in unserem Verein als Gruppenleiterin aktiv.
Zu ihrer Verabschiedung 2016 (Foto) sagte Sie, dass sie Anfangs selbst viel geweint habe, aber der Kontakt mit den Kollegen und die Erfahrung hätten ihr geholfen. Doch auch die trauernden Menschen hätten ihr viel gegeben. „Es klingt ein bisschen egoistisch, aber diese Arbeit hat mir das Gefühl gegeben, etwas Sinnvolles zu tun.“ sagte sie.

“Chris”, wie die meisten sie nannten, hat jeden Menschen in seiner individuellen Situation abgeholt und die Trauernden mit ihrer authentischen und mitfühlenden Haltung auf dem Weg durch die Trauer begleitet. Sie hat Mut und Zuversicht vermittelt. Dabei stand der Einzelne mit seinen Möglichkeiten und Ressourcen immer im Mittelpunkt.

In oft ausweglosen Situationen hat sie Struktur, Halt und Orientierung gegeben – in ihrer sehr kompetenten, zurückhaltenden und ausgeglichenen Art.

Sie war ein Team-Player und die Gruppenarbeit mit ihr stand immer unter dem Stern
der Kollegialität und der gegenseitigen Wertschätzung.

Sie hat in den Herzen der Trauernden und Kollegen*innen viele Spuren hinterlassen –
sie wird, über ihren Tod hinaus uns eine wichtige Begleiterin sein und bleiben.

Wir werden Chris in unseren Herzen behalten und sagen Danke für alles.

20. März 2020

Gesprächskreis für Eltern, die ihr Kind durch Fehl- oder Frühgeburt verloren

Gesprächskreis für Eltern, die ihr Kind durch Fehl- oder Frühgeburt verloren haben oder deren Kind während oder nach der Geburt verstarb

Der frühe Verlust Ihres Kindes ist unabhängig vom Zeitpunkt ein zutiefst schmerzhafter und trauriger Einschnitt im Leben. Hoffnungen, Freude, Wünsche und Träume vom Leben mit Ihrem Kind zerbrechen. In dieser schwierigen Zeit ist ein einfühlsamer und verständnisvoller Austausch mit Menschen, die ähnliches erleben mussten besonders wichtig.

In einer geschützten Umgebung haben Sie die Möglichkeit über Ihre Gefühle, Ihre Trauer und Not zu sprechen. Gemeinsam entwickeln sich vielleicht Ideen: wie der Weg Ihrer ganz persönlichen Trauer aussehen kann.

Termine: jeden 3. Donnerstag im Monat, 18:30 Uhr

Ort: Mutterhaus der Franziskanerinnen, Salzkotten, Paderborner Straße 7

Leitung
Schw. M. Birgit Henning, Gestaltberaterin
Elisabeth Kahler, Trauerbegleiterin BVT
Maria Oeldemann, Hebamme

Information, Anmeldung
Ambulanter Hospizdienst Mutter Teresa e.V.
Tel. 01590 3041358

16. Dezember 2019

Neue Trauergruppe Frühjahr 2020

Wir bieten ab dem 4 Februar 2020 erneut einen zehnwöchigen Kurs für Trauernde an.
Wir treffen uns wöchentlich, immer Mittwochs, von 19.30-21.00 Uhr im Liboriusforum Paderborn.

In diesem Kurs werden trauernde Menschen durch fachkundige, erfahrene Mitarbeiter unterstützt, ihre Trauer zu fassen, zu bearbeiten und Perspektiven für ein befriedigendes Weiterleben zu gewinnen.

In dieser Zeit der Trauer ist es hilfreich Menschen zu treffen, die selbst erfahren haben, was Trauer bedeuten kann. Und am besten können dies wohl diejenigen, die es selbst schon erlebt haben.

Die Teilnehmer spüren: Ich bin nicht allein, hier werde ich wirklich verstanden.
Ziel des Kurses ist es, den einzelnen Trauernden auf seinem Weg durch die Trauer zu begleiten, um ihn zu befähigen, diesen Weg auch zu gehen.

Vor dem Beginn der Gruppe wird im Einzelgespräch individuell auf das persönliche Schicksal eingegangen. Interessenten melden sich bitte bis zum 1.10.2018 bei Lena Golibrzuch Tel: 05251-33301 oder Klaus Roesler Tel.: 05251-399042.

5. Dezember 2019

Lichtblick - Gottesdienst Heiligabend 2019

Der ambulante Hospizdienst Mutter Teresa e.V. lädt gemeinsam mit dem katholischen Pastoralverbund Büren zum Lichtblick – Gottesdienst am Heiligabend um 09:00 Uhr
in die Jesuitenkirche in Büren ein.

„Ich habe deinen Namen in meine Hand geschrieben“

Unsere geliebten Verstorbenen sind nicht verloren. Sie sind in Gottes liebenden Händen geborgen. Niemand kann aus dieser Liebe herausfallen. Gott hat die Namen von uns allen in seine Hand geschrieben. Diese Zuversicht kann uns in der Trauer Kraft spenden. Kraft zum Erinnern und Kraft vertrauensvoll in die Zukunft zu schauen. In dieser Zuversicht kann es gelingen,Schritte auf dem Weg durch die Trauer zu wagen.
Alle, die um einen lieben Menschen trauern- gleich welcher Religion Sie angehören, oder wie lange Ihr Verlust zurückliegt – sind herzlich eingeladen. Alle anderen Interessenten sind ebenso willkommen. Es besteht die Möglichkeit im Anschluss an den Gottesdienst einen persönlich zugesprochenen Einzelsegen zu empfangen.
Gestaltet wird der Lichtblick-Gottesdienst von Gemeindereferentin Frau Daniela Reineke und Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa e.V.
Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen, im katholischen Pfarrheim St. Nikolaus, Detmarstr. 22 noch etwas zusammenzubleiben.

Heiligabend, 24.12.2019, um 09:00 Uhr
Jesuitenkirche „Maria Immaculata“
Burgstraße 4, Büren

6. November 2019

„Das Wasser des Lebens“ Märchen von Leben und Tod - Erzählabend mit Jana Raile

Die Autorin und Erzählerin Jana Raile präsentiert eine bunte Auswahl von Märchen aus aller Welt. Den Rahmen bildet das Grimmsche Märchen „Das Wasser des Lebens“; darin eingebettet ranken sich heitere und besinnliche Geschichten. Als Erzählkünstlerin verzaubert sie ihr Publikum mit eindrucksvoller Stimme und ausdrucksstarker Gestik. Sie führt in bekannte und unbekannte Welten, erzählt vom Ringen mit dem Leben und dem Verhandeln mit dem Tod und beleuchtet im anschließenden Gespräch die Bedeutung der Märchenbilder.
Lebendig und einfühlsam baut Jana Raile Brücken zwischen Fantasie und Wirklichkeit und spiegelt durch die Geschichten die Weisheit der Völker: das Leben zeigt sich als ewiger Kreislauf und der Tod als Teil des Lebens. Die über Jahrhunderte gereiften Märchen sprechen die Bildsprache unserer kollektiven Seele und bringen zum Ausdruck, was uns auf dem Herzen liegt und in der Seele brennt, doch oft nicht in Worte gefasst werden kann.
Märchen spenden Trost und geben Halt. Sie geben das Gefühl, dass man in seinem Schmerz erkannt und verstanden wird. Sie folgen einer universellen Ordnung und zeigen Wege, die Menschen seit Urzeiten gegangen sind. So heilen Märchen Herz und Seele.

Jana Raile ist seit 1992 hauptberufliche Erzählerin und Seminarleiterin.
Im Erzählen bleibt sie den traditionellen Geschichten treu und befreit sie doch aus ihrem verstaubten Image. Sie jongliert mit Wörtern, zaubert Bilder und offenbart gelebte Weisheit und erlebte Wahrheit im Spiegel unserer Zeit. Mit ihrer Erzählkunst versteht sie sich als Brückenbauerin zwischen Fantasie und Wirklichkeit.
2007 erschien ihr erstes Buch „Und wenn sie nicht gestorben sind“, Märchen als Wegbegleiter für Abschied, Tod und Trauer im Kreuz Verlag.
2011 erschien ihr zweites Buch „Trauerbegleitung mit Märchen“, Material und Anleitung für die Praxis im Param Verlag.
2014 in 2. Auflage, 2018 in 3. Auflage

Jana Raile Cap Arcona Weg 7 23730 Neustadt
Tel. 04561 7149754 mail@jana-raile.de www.jana-raile.de

Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Reumontstr. 32
Zeit: Freitag, den 8.11. von 19 – 20.30 Uhr

26. September 2019

Lichtblick - Gottesdienst | 6. Oktober 2019

Der Ambulante Hospizdienst Mutter Teresa e.V. und der Pastoralverbund Büren laden alle trauernden und interessierten Menschen herzlich zu einem Lichtblick – Gottesdienst unter dem Thema:
„Brot, dass die Hoffnung nährt“
ein.

Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, 06. Oktober 2019 um15:00
in der Jesuitenkirche Büren.

Gemeinsam und zusammen mit dem Propheten Elija möchten wir Fragen nachgehen, die Ihnen auf dem langen und oft schwierigen Weg durch die Trauer vielleicht immer wieder begegnen:

…warum soll ich überhaupt noch aufstehen?
…was gibt mir Nahrung und Hoffnung in dieser qualvollen Zeit?
…wer holt mich aus meiner Isolation, aus meiner Antriebslosigkeit?
…wer rührt mich an und wer richtet mich auf?

Am Ende des Gottesdienstes besteht die Möglichkeit einen persönlichen Sengen zu empfangen. Dieser kann zum Hoffnungszeichen und zur Stärkung auf dem Weg der Trauer werden.

Im Anschluss laden die MitarbeiterInnen des Ambulanten Hospizdienstes zum gemütlichen Beisammensein und Kaffee & Kuchen in das St. Nikolaus Pfarrheim, Detmarstraße 22 in Büren ein.

20. August 2019

Wanderung für Trauernde am 13.09.2019 Kloster Dalheim

Die Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa e.V. laden trauernde Menschen am Freitag, 13. September 2019 um 15:00 Uhr herzlich zu einer Wanderung um das Kloster Dalheim ein.

In der Zeit der Trauer kann es guttun, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und im Gespräch oder in Stille die tröstende Natur wahrzunehmen und den Gedanken und Gefühlen Raum zu geben.

Mit dem Thema unserer Wanderung „Ein Stück Himmel“ möchten wir uns durch Impulse, Texte und Lieder auseinandersetzen. Wir fragen uns – schaffen wir es uns in unserer Trauer auf den Himmel auszurichten? Uns seiner Weite zu öffnen? Vielleicht bedeutet ein Stück Himmel für mich: die Begegnung mit jemandem, der ahnt wie es mir geht, jemand, der meine Trauer und Emotionen aushält, jemand, der mitgeht und meinen Blick auf die Weite des Himmels lenkt.

Die Wanderung erstreckt sich über ca. 3 km und ist gut begehbar. Für gehbehinderte Teilnehmerinnen oder RollstuhlfahrerInnen steht eine verkürzte Strecke zur Verfügung.
In der Trauerbegleitung geschulte Mitarbeiterinnen des Ambulanten
Hospizdienstes gestalten und begleiten die Wanderung.

Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an alle Trauernde, unabhängig ihres Glaubens, ihrer Nationalität und der Zeitdauer des erlittenen Verlustes.
Bei Bedarf organisieren wir gerne Mitfahrmöglichkeiten – sprechen Sie uns gerne an.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Ausklang im Klosterwirtshaus.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung unter
Tel.: 01590 30 41 358

Datum: Freitag, 13.09.2019, 15:00 Uhr
Treffpunkt: Kloster Dalheim, Am Kloster 9 , Lichtenau

15. August 2019

Neue Trauergruppe Herbst 2019

Vermutlich ab dem 22.10 2019 startet unsere neue Trauergruppe für den Herbst 2019. Nähere Informationen folgen.

11. Juni 2019

Lichtblick - Gottesdienst|16.06.20109

Der ambulante Hospizdienst Mutter Teresa e.V. lädt gemeinsam mit dem Pastoralverbund Büren zum Lichtblick – Gottesdienst ein.

„In der Weite des Himmels geborgen“

Wie weit ist der Himmel eigentlich und was bedeutet diese Weite in unserer Trauer? Wo ist das wahres Zuhause – für unsere geliebten Verstorbenen und uns? Vertrauen wir den Worten Jesu, dass er eine neue Heimat – beim Vater im Himmel für uns vorbereitet?
Diesen Fragen möchten wir uns im Lichtblick-Gottesdienst widmen.

Alle, die um einen lieben Menschen trauern – gleich ob oder welcher Religion sie angehören oder wie lange ihr Verlust zurückliegt – sind herzlich willkommen. Sie sind willkommen, so wie Sie gerade sind: fragend, traurig, zweifelnd, wütend. Wir laden Sie ein, den Gottesdienst auf sich wirken zu lassen. Vielleicht entdecken Sie einen hilfreichen Impuls, ein Gebet, ein Lied, das Sie in besonderer Weise anspricht. Im Anschluss besteht die Möglichkeit einen persönlich zugesprochenen Segen zu empfangen.
Gestaltet wird der Gottesdienst von Gemeindereferentin Daniela Reineke und Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa e.V. Musikalisch wird der Lichtblick-Gottesdienst von Kantor Stefan Wenzel begleitet.

Im Anschluss sind Sie herzlich eingeladen, im katholischen Pfarrheim St. Nikolaus, Detmarstr. 22 bei Kaffee und Kuchen noch etwas zusammenzubleiben.

Lichtblick – Gottesdienst
Sonntag, 16.06.2019, 15.00 Uhr
Jesuitenkirche, Büren

21. Mai 2019

Buchlesung "Seitdem ist alles anders" mit Maira Stork

Maira Stork wird an diesem Abend aus ihrem Buch lesen…

Weil ein anderer nicht mehr leben wollte, liegt der eigene Alltag auf einmal in Trümmern.
Das ist die Situation von Hinterbliebenen nach einem Suizid. Der Schock, die Wut, das langsame
Begreifen, das Umgehen mit wohl nie zu beantwortenden Fragen, Schuldgefühle – mit alldem sind
Menschen konfrontiert, in deren Umfeld sich jemand das Leben genommen hat. Oft genug stehen
sie allein da, denn die Hilflosigkeit angesichts dieser Tat lähmt auch die Umgebung der Hinterbliebenen.

Das ist die Situation von Maira Stork, Jg. 1991, sie verlor ihre Mutter durch Suizid. Seitdem setzt
sie sich intensiv mit der Trauerbewältigung auseinander, besonders auf kreativer Ebenen. Sie selbst hat
während ihres Trauerprozesses festgestellt, wie wichtig der Austausch mit anderen ist. Daher möchte
sie über dieses Buch ihre Geschichte mit anderen Betroffen teilen und ihnen helfen, ihren Trauerprozess
aktiv zu bestreiten.

Es handelt sich bei diesem Buch um eine leichtverständliche Trauerhilfe. Komplexe und schwierige Fachtexte
erweisen sich in der ersten Zeit als schwierig, da Trauernde meist in ihrer Konzentration eingeschränkt sind.
Autobiographisch schildert die Autorin ihre Erfahrungen mit der Trauer nach einem Suizid, geht die
Phasen mit, die ein Trauernder erlebt und ermuntert dazu, eigene Gedanken zuzulassen und festzuhalten.
Immer wieder wird der Leser – in Form von unterschiedlichen Übungen – dazu aufgefordert, selbst aktiv zu
werden und den eigenen Trauerprozess zu reflektieren…

Termin: Donnerstag, 23.05.2019 um 19.00 Uhr
Ort: Bestattungshaus Sauerbier, Busdorfwall 16, PB
Veranstalter: KFD Südstadt PB

Vorherige Artikel